Datenschutzerklärung
Stand: August 2026
1. Verantwortlicher
Claas Hansen Marketingberatung
handelnd unter der eingetragenen Marke lightparc
Inhaber: Claas Hansen
Münzplatz 10
56068 Koblenz
Deutschland
Telefon:
+49 261 – 287 318 66
E-Mail:
service-expert@lightparc.de
2. Allgemeine Hinweise
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im erforderlichen Umfang
und auf Grundlage der jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften
verarbeitet.
Diese Datenschutzerklärung informiert darüber, welche personenbezogenen
Daten beim Besuch dieser Website und bei einer Kontaktaufnahme verarbeitet
werden, zu welchen Zwecken dies geschieht und welche Rechte betroffenen
Personen nach der Datenschutz-Grundverordnung zustehen.
3. Besuch dieser Website und Server-Logdaten
Beim Aufruf dieser Website werden durch den Hostinganbieter automatisch
technische Zugriffsdaten verarbeitet. Dazu können insbesondere gehören:
- IP-Adresse des zugreifenden Endgeräts
- Datum und Uhrzeit des Zugriffs
- aufgerufene Seiten und Dateien
- übertragene Datenmenge und Zugriffsstatus
- Browsertyp und Browserversion
- Betriebssystem
- Referrer-URL, soweit diese übermittelt wird
- Hostname des zugreifenden Rechners
Die Verarbeitung erfolgt zur technischen Bereitstellung der Website,
zur Gewährleistung eines sicheren und stabilen Betriebs, zur
Fehleranalyse und zur Abwehr missbräuchlicher Zugriffe.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Server-Logdaten werden nur so lange gespeichert, wie dies für den
sicheren Betrieb erforderlich ist. Eine längere Speicherung kann
erfolgen, wenn ein sicherheitsrelevantes Ereignis untersucht werden
muss oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.
4. Kontaktaufnahme per Formular
Auf dieser Website steht ein Kontaktformular zur Verfügung. Dabei werden
die vom Nutzer eingegebenen sowie die technisch für die Übermittlung
erforderlichen Daten verarbeitet.
Dies betrifft insbesondere:
- Name
- E-Mail-Adresse
- Unternehmen
- Telefonnummer, soweit freiwillig angegeben
- ausgewähltes Interessensgebiet
- Angabe zur Dringlichkeit, soweit freiwillig ausgewählt
- Beschreibung der Ausgangslage und des gewünschten Ergebnisses
- Bestätigung der Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung
- technischer Übermittlungszeitpunkt
- technische Angaben zur Spam- und Missbrauchsabwehr
Die Daten werden verarbeitet, um die Anfrage persönlich zu prüfen, zu
beantworten und gegebenenfalls ein Angebot oder eine vorvertragliche
Empfehlung zu erstellen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Anfrage auf
einen möglichen Vertragsabschluss oder vorvertragliche Maßnahmen
gerichtet ist. Bei allgemeinen Anfragen erfolgt die Verarbeitung auf
Grundlage des berechtigten Interesses an einer sachgerechten
Kommunikation gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Die über das Formular übermittelten Daten werden ausschließlich den für
die Bearbeitung zuständigen Personen sowie den technisch erforderlichen
Auftragsverarbeitern zugänglich gemacht.
Nach Abschluss der Bearbeitung werden die Daten gelöscht, sofern kein
Vertragsverhältnis entsteht und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten
oder berechtigten Gründe für eine weitere Speicherung bestehen.
5. Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon
Bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon werden die mitgeteilten
personenbezogenen Daten zur Bearbeitung der Anfrage verarbeitet.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit es um eine
Vertragsanbahnung oder ein bestehendes Vertragsverhältnis geht. Bei
sonstigen Anfragen erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
6. Hosting und technische Bereitstellung
Die Domainverwaltung erfolgt über die
http.net Internet GmbH.
Das Hosting der Website erfolgt über
Jolt, ein Unternehmen der Freethought Group.
Die Server befinden sich im Vereinigten Königreich. Für das Vereinigte
Königreich besteht ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen
Kommission gemäß Art. 45 DSGVO.
Mit den eingesetzten Dienstleistern bestehen, soweit erforderlich,
Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
7. Nextcloud
Für den sicheren Austausch von Dokumenten sowie für Projektorganisation
und Zusammenarbeit nutzt der Verantwortliche eine selbst betriebene
Nextcloud-Instanz.
Dabei können insbesondere Kontaktdaten, Projektdaten, Dokumente,
Dateinamen, Zugriffszeiten und technische Protokolldaten verarbeitet
werden.
Die Verarbeitung erfolgt zur Vertragsanbahnung und Vertragsdurchführung
gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie auf Grundlage des berechtigten
Interesses an einer sicheren Projektorganisation gemäß
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
8. Lexware Office
Für Angebots-, Vertrags-, Rechnungs- und Buchhaltungsprozesse wird
Lexware Office eingesetzt.
Dabei können insbesondere Name, Unternehmen, Anschrift, E-Mail-Adresse,
Angebots- und Vertragsdaten, Rechnungsdaten sowie Zahlungsinformationen
verarbeitet werden.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO,
Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Mit dem Anbieter besteht, soweit erforderlich, eine Vereinbarung zur
Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
9. OpenStreetMap
Im Kontaktbereich ist eine Karte von
OpenStreetMap eingebunden. Beim Laden der Karte wird
eine Verbindung zu Servern von OpenStreetMap hergestellt.
Dabei können insbesondere die IP-Adresse, Browserinformationen, der
Zeitpunkt des Abrufs und weitere technische Verbindungsdaten verarbeitet
werden.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage des berechtigten Interesses an
einer nutzerfreundlichen Darstellung des Unternehmensstandortes gemäß
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Weitere Informationen:
Datenschutzerklärung der OpenStreetMap Foundation
10. Cookies und Tracking
Diese Website verwendet keine Analyse-, Marketing- oder
Tracking-Cookies. Es werden insbesondere keine Dienste wie Google
Analytics, Google Tag Manager, Meta Pixel oder LinkedIn Insight Tag
eingesetzt.
11. Externe Links
Diese Website enthält Links zu externen Websites, beispielsweise zu
LinkedIn, OpenStreetMap oder zum persönlichen Strategieprofil des
Inhabers. Nach dem Aufruf eines externen Links ist der jeweilige Betreiber
für die Verarbeitung personenbezogener Daten verantwortlich.
12. Empfänger und Auftragsverarbeiter
Personenbezogene Daten können an technische Dienstleister übermittelt
werden, soweit dies für Hosting, Domainverwaltung, E-Mail-Kommunikation,
Cloudbetrieb, Projektorganisation, Buchhaltung oder die Erbringung einer
angefragten Leistung erforderlich ist.
Externe Spezialisten oder Kooperationspartner erhalten personenbezogene
Daten nur, wenn ihre Einbindung für die Bearbeitung einer Anfrage oder
die Durchführung eines Auftrags erforderlich ist und hierfür eine
datenschutzrechtliche Grundlage besteht.
13. Datensicherheit
Diese Website verwendet SSL-/TLS-Verschlüsselung. Darüber hinaus werden
angemessene technische und organisatorische Maßnahmen eingesetzt, um
personenbezogene Daten gegen Verlust, Manipulation, unberechtigten
Zugriff und sonstigen Missbrauch zu schützen.
14. Rechte betroffener Personen
Betroffenen Personen stehen insbesondere folgende Rechte zu:
- Recht auf Auskunft
- Recht auf Berichtigung
- Recht auf Löschung
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
- Recht auf Datenübertragbarkeit
- Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung
Soweit eine Verarbeitung auf Grundlage eines berechtigten Interesses
erfolgt, kann der Verarbeitung aus Gründen widersprochen werden, die sich
aus der besonderen Situation der betroffenen Person ergeben.
Betroffene Personen haben außerdem das Recht, sich bei einer
Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren.
Zuständig ist insbesondere:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Rheinland-Pfalz
Hintere Bleiche 34
55116 Mainz
www.datenschutz.rlp.de
15. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung wird angepasst, wenn technische,
organisatorische oder rechtliche Änderungen dies erforderlich machen.
Es gilt die jeweils auf dieser Website veröffentlichte aktuelle Fassung.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für B2B-Services von lightparc
Stand: August 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Leistungen der
Claas Hansen Marketingberatung, Inhaber Claas Hansen,
Münzplatz 10, 56068 Koblenz, handelnd unter der eingetragenen Marke
lightparc – nachfolgend „Auftragnehmer“ – gegenüber
Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und
öffentlich-rechtlichen Sondervermögen – nachfolgend „Auftraggeber“.
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über
Webhosting, Cloudhosting, Domainmanagement, technische Website-Betreuung,
Managed Services, Wartung, Migration, Datensicherung,
Plattformkoordination, IT- und Cloudberatung sowie Strategy-&-Growth-
Leistungen, insbesondere Marketing- und Go-to-Market-Beratung, Business
Development, Produkt- und Portfolioberatung und vereinbarte Interim- oder
Fractional-Management-Leistungen.
1.2 Die Leistungen werden ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne
des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und
öffentlich-rechtlichen Sondervermögen erbracht.
1.3 Art, Umfang, Leistungsgrenzen, Vergütung, Vertragslaufzeit,
Supportzeiten und gegebenenfalls vereinbarte Service Levels ergeben sich
aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, einer
Leistungsbeschreibung oder einer sonstigen Individualvereinbarung.
1.4 Individuelle Vereinbarungen, Angebote, Auftragsbestätigungen,
Leistungsbeschreibungen, Service Level Agreements und Verträge zur
Auftragsverarbeitung gehen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor.
1.5 Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn
der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
2.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht
ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
2.2 Ein Vertrag kommt durch Annahme eines Angebots, durch
Auftragsbestätigung, durch eine entsprechende Vereinbarung in Textform
oder durch Beginn der Leistungserbringung auf ausdrücklichen Wunsch des
Auftraggebers zustande.
2.3 Angaben auf der Website stellen keine verbindliche Garantie
bestimmter Leistungen, Verfügbarkeiten, Speicherkapazitäten,
Reaktionszeiten oder technischer Eigenschaften dar. Maßgeblich ist die
jeweilige vertragliche Leistungsbeschreibung.
3. Leistungsumfang
3.1 Der Auftragnehmer erbringt die im jeweiligen Vertrag vereinbarten
Hosting-, Cloud-, Domain-, Wartungs-, Migrations-, Beratungs- und
Koordinationsleistungen.
3.2 Leistungen können insbesondere umfassen:
- Bereitstellung und Betreuung von Webhosting-Umgebungen
- Bereitstellung und Betreuung von Cloudservern und Cloudanwendungen
- Domainregistrierung und Domainverwaltung
- Einrichtung und Betreuung von Websites, Shops und Portalen
- Monitoring und technische Überwachung
- Updates, Wartung und technische Sicherheitsmaßnahmen
- Datensicherung und Wiederherstellung, soweit vereinbart
- Migration und Modernisierung bestehender Systeme
- technische Provider- und Plattformauswahl
- Koordination beteiligter Technologie- und Spezialpartner
- datenschutzorientierte IT- und Cloudberatung
- Marketing-, Positionierungs- und Go-to-Market-Beratung
- Business Development und Entwicklung von Partnerstrategien
- Produkt-, Portfolio-, Pricing- und Packaging-Beratung
- Interim- und Fractional-Management im vereinbarten Verantwortungsumfang
3.3 Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart wurden, sind nicht
Bestandteil des Vertrags. Dies gilt insbesondere für individuelle
Softwareentwicklung, rechtliche Beratung, Datenschutzbeauftragten-
Leistungen, permanente Rufbereitschaft, garantierte Wiederherstellungs-
zeiten und die Archivierung von Daten.
3.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, technisch gleichwertige oder
verbesserte Systeme und Verfahren einzusetzen, sofern dadurch die
vereinbarte Nutzung nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
3.5 Beratungs-, Strategy-&-Growth- und Interim-Leistungen sind
Dienstleistungen, sofern im jeweiligen Angebot nicht ausdrücklich ein
bestimmtes Werk oder ein konkret abnahmefähiges Ergebnis vereinbart wird.
Ein bestimmter wirtschaftlicher, vertrieblicher oder marktbezogener Erfolg
wird nicht geschuldet.
3.6 Empfehlungen und Arbeitsergebnisse beruhen auf den vom Auftraggeber
bereitgestellten Informationen sowie auf der zum Bearbeitungszeitpunkt
verfügbaren Markt- und Datenlage. Unternehmerische Entscheidungen und
deren Umsetzung verbleiben beim Auftraggeber, soweit keine abweichende
Verantwortungsübernahme ausdrücklich vereinbart ist.
3.7 Bei Interim- oder Fractional-Mandaten ergeben sich Funktion,
Entscheidungsbefugnisse, Berichtslinien, Vertretungsrechte und
Ergebnisverantwortung ausschließlich aus der Individualvereinbarung.
Vertretungsmacht nach außen besteht nur, wenn sie ausdrücklich erteilt wurde.
3.8 Rechtliche, steuerliche oder erlaubnispflichtige Beratung ist nicht
Gegenstand der Leistung. Soweit solche Fragen berührt werden, hat der
Auftraggeber geeignete Berufsträger einzubeziehen.
4. Einsatz von Hosting- und Technologiepartnern
4.1 Der Auftragnehmer kann Hosting-, Cloud-, Domain-, Rechenzentrums-,
Netzwerk-, Security-, Entwicklungs- und Supportleistungen selbst oder
durch sorgfältig ausgewählte Drittanbieter erbringen.
4.2 Der Auftragnehmer bleibt gegenüber dem Auftraggeber für die von ihm
vertraglich übernommenen Leistungen verantwortlich. Eine weitergehende
Verantwortung für Leistungen, die der Auftraggeber unmittelbar bei einem
Drittanbieter beauftragt hat, besteht nicht.
4.3 Soweit Leistungen von Drittanbietern technisch abhängig sind, können
deren Systemvoraussetzungen, Leistungsgrenzen, Wartungsfenster und
Sicherheitsanforderungen Auswirkungen auf die Leistungserbringung haben.
4.4 Wesentliche, für die Leistungserbringung eingesetzte Partner und
Unterauftragnehmer werden dem Auftraggeber im Angebot, in der
Leistungsbeschreibung oder im Vertrag zur Auftragsverarbeitung
transparent ausgewiesen, soweit dies erforderlich ist.
5. Verfügbarkeit und Wartung
5.1 Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit wird nur geschuldet, wenn sie
ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung oder in einem Service Level
Agreement vereinbart wurde.
5.2 Ohne gesonderte Vereinbarung besteht kein Anspruch auf eine
unterbrechungsfreie Verfügbarkeit oder auf bestimmte Reaktions-,
Entstörungs- oder Wiederherstellungszeiten.
5.3 Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch notwendige
Wartungen, Sicherheitsupdates, technische Störungen, Angriffe,
Überlastungen, Störungen des Internets oder Ausfälle beteiligter
Infrastruktur- und Technologieanbieter entstehen.
5.4 Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit rechtzeitig
angekündigt und in Zeiten mit voraussichtlich geringer Nutzung
durchgeführt.
5.5 Dringende Sicherheits- oder Notfallmaßnahmen dürfen ohne vorherige
Ankündigung durchgeführt werden, wenn dies zum Schutz der Systeme,
Kundendaten oder weiterer Nutzer erforderlich ist.
6. Support und Störungsmeldungen
6.1 Supportzeiten, Kontaktwege, Reaktionszeiten und Prioritäten ergeben
sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
6.2 Sofern nichts anderes vereinbart wurde, erfolgt der Support während
der üblichen Geschäftszeiten des Auftragnehmers.
6.3 Der Auftraggeber hat Störungen unverzüglich über die vereinbarten
Kontaktwege zu melden und alle zur Analyse erforderlichen Informationen
bereitzustellen.
6.4 Eine Reaktionszeit bezeichnet den Zeitraum bis zum Beginn der
Bearbeitung. Sie stellt keine Garantie für eine vollständige Behebung
innerhalb dieses Zeitraums dar.
6.5 Mehraufwand, der durch fehlerhafte oder unvollständige Angaben,
Eingriffe des Auftraggebers oder nicht vom Auftragnehmer verantwortete
Drittsysteme entsteht, kann nach vorheriger Information gesondert
berechnet werden.
7. Domains
7.1 Bei Domainregistrierungen und Domainübertragungen wird der
Auftragnehmer als technischer und organisatorischer Vermittler gegenüber
Registraren und Registrierungsstellen tätig.
7.2 Die erfolgreiche Registrierung, Übertragung oder dauerhafte
Verfügbarkeit einer Domain kann nicht garantiert werden.
7.3 Der Auftraggeber versichert, dass die von ihm gewünschte Domain und
ihre Nutzung keine Rechte Dritter, gesetzlichen Vorschriften oder
Vergabebedingungen der zuständigen Registrierungsstelle verletzen.
7.4 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von berechtigten Ansprüchen
Dritter frei, die aus einer vom Auftraggeber zu verantwortenden
rechtswidrigen Domainregistrierung oder Domainnutzung entstehen.
7.5 Der Auftraggeber ist verpflichtet, für Domainregistrierungen
erforderliche Kontaktdaten vollständig, richtig und aktuell zu halten.
8. Datensicherung und Wiederherstellung
8.1 Datensicherungen werden nur in dem Umfang erstellt, der ausdrücklich
im jeweiligen Angebot oder in der Leistungsbeschreibung vereinbart wurde.
8.2 Vereinbarungen über Datensicherungen sollen insbesondere Umfang,
Sicherungsintervall, Aufbewahrungsdauer, Speicherort und
Wiederherstellungsverfahren festlegen.
8.3 Datensicherungen dienen der technischen Wiederherstellung nach
Störungen. Sie ersetzen keine gesetzlich oder geschäftlich erforderliche
revisionssichere Archivierung.
8.4 Der Auftraggeber bleibt verpflichtet, von besonders wichtigen oder
geschäftskritischen Daten angemessene eigene Sicherungskopien
vorzuhalten, sofern nicht ausdrücklich eine abweichende Vereinbarung
getroffen wurde.
8.5 Wiederherstellungen aufgrund einer vom Auftraggeber verursachten
Löschung, Fehlkonfiguration oder sonstigen Änderung können nach Aufwand
berechnet werden.
9. Migrationen und technische Änderungen
9.1 Bei Migrationen werden Umfang, Ausgangssystem, Zielsystem,
Verantwortlichkeiten, Zeitplan, Testverfahren und gegebenenfalls eine
Rückfalloption individuell vereinbart.
9.2 Der Auftraggeber stellt sicher, dass die zu migrierenden Daten,
Anwendungen, Lizenzen und Inhalte rechtmäßig genutzt und übertragen
werden dürfen.
9.3 Der Auftraggeber ist verpflichtet, Migrationsergebnisse innerhalb
einer angemessenen Frist fachlich zu prüfen und erkannte Fehler
unverzüglich mitzuteilen.
9.4 Soweit Altsysteme, veraltete Software, fehlende Dokumentationen oder
nicht mehr unterstützte Komponenten zu zusätzlichem Aufwand führen, kann
dieser nach vorheriger Abstimmung gesondert berechnet werden.
10. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
10.1 Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung
erforderlichen Informationen, Daten, Zugänge, Ansprechpartner,
Entscheidungen und Freigaben rechtzeitig, vollständig und richtig zur
Verfügung.
10.2 Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und durch geeignete
Passwörter sowie, soweit verfügbar und zumutbar, durch
Mehrfaktor-Authentifizierung zu schützen.
10.3 Der Auftraggeber informiert den Auftragnehmer unverzüglich über
erkennbare Sicherheitsvorfälle, unberechtigte Zugriffe, Malware,
Datenverluste oder sonstige technische Auffälligkeiten.
10.4 Der Auftraggeber nimmt keine Änderungen an betreuten Systemen vor,
die den Betrieb, die Sicherheit oder die Wartbarkeit beeinträchtigen
können, ohne den Auftragnehmer vorher zu informieren.
10.5 Verzögerungen und zusätzlicher Aufwand, die aus fehlender,
verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu
Lasten des Auftragnehmers und können gesondert berechnet werden.
11. Zulässige Nutzung
11.1 Der Auftraggeber darf die bereitgestellten Leistungen ausschließlich
im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der vertraglichen
Vereinbarungen nutzen.
11.2 Unzulässig sind insbesondere:
- rechtswidrige oder strafbare Inhalte
- Verletzungen von Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechten
- Versand unerwünschter Massen-E-Mails oder Spam
- Verbreitung von Malware oder Schadsoftware
- Angriffe auf Systeme, Netzwerke oder andere Nutzer
- missbräuchliche Nutzung von Rechen-, Speicher- oder Netzressourcen
- Umgehung technischer Schutzmaßnahmen
11.3 Der Auftraggeber ist für die von ihm bereitgestellten und
veröffentlichten Inhalte sowie für deren Rechtmäßigkeit verantwortlich.
12. Sperrung von Leistungen
12.1 Der Auftragnehmer kann Leistungen oder Zugänge vorübergehend ganz
oder teilweise sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für Rechtsverstöße,
Malware, Spam, Angriffe, erhebliche Sicherheitsrisiken oder eine
Gefährdung anderer Systeme bestehen.
12.2 Eine Sperrung kann ebenfalls erfolgen, wenn der Auftraggeber trotz
Mahnung mit fälligen Zahlungen in erheblichem Umfang in Verzug ist.
12.3 Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber vor einer Sperrung
informieren und ihm Gelegenheit zur Abhilfe geben, soweit nicht eine
sofortige Maßnahme zur Gefahrenabwehr erforderlich ist.
12.4 Die Sperrung wird aufgehoben, sobald ihr Grund entfallen ist und die
Wiederaufnahme des Betriebs technisch sowie wirtschaftlich zumutbar ist.
13. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
13.1 Beide Parteien beachten die jeweils anwendbaren
datenschutzrechtlichen Vorschriften.
13.2 Verarbeitet der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des
Auftraggebers, schließen die Parteien vor Beginn der entsprechenden
Verarbeitung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
13.3 Der Auftraggeber bleibt für die Rechtmäßigkeit der von ihm
veranlassten Verarbeitung, für Informationspflichten, Rechtsgrundlagen,
Löschfristen und die Wahrung von Betroffenenrechten verantwortlich.
13.4 Der Auftragnehmer setzt angemessene technische und organisatorische
Maßnahmen zum Schutz der im Auftrag verarbeiteten personenbezogenen Daten
ein.
13.5 Unterauftragnehmer werden entsprechend den Vereinbarungen des
Vertrags zur Auftragsverarbeitung eingesetzt.
14. Beratungs-, Strategie- und Interimleistungen
14.1 Beratungsleistungen des Auftragnehmers können technische,
organisatorische und wirtschaftliche Aspekte von Hosting, Cloudbetrieb,
Datensicherheit und Providerwahl ebenso berücksichtigen wie Marketing,
Go-to-Market, Business Development, Partnergeschäft, Produkt- und
Portfoliostrategie.
14.2 Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung und übernimmt nicht
die Funktion eines Rechtsanwalts oder externen Datenschutzbeauftragten,
sofern dies nicht ausdrücklich unter Einbindung entsprechend
qualifizierter Partner vereinbart wurde.
14.3 Die rechtliche Prüfung und Freigabe von Verträgen,
Datenschutzerklärungen, Einwilligungen, Auftragsverarbeitungsverträgen
oder sonstigen Rechtstexten bleibt Aufgabe des Auftraggebers
beziehungsweise seiner Rechtsberater.
14.4 Soweit im Rahmen eines Beratungsmandats Arbeitsergebnisse erstellt
werden, erhält der Auftraggeber nach vollständiger Zahlung das für den
vereinbarten Vertragszweck erforderliche, einfache Nutzungsrecht.
Vorbestehende Methoden, Vorlagen, Modelle, Know-how und allgemein
verwendbare Lösungsbausteine verbleiben beim Auftragnehmer.
14.5 Der Auftraggeber prüft Empfehlungen und Arbeitsergebnisse auf ihre
Eignung für seine konkrete Organisation, rechtlichen Rahmenbedingungen
und Geschäftsentscheidungen. Ein wirtschaftlicher Erfolg, bestimmte
Marktanteile, Umsätze oder Abschlussquoten werden nicht garantiert.
15. Vergütung und Zahlungsbedingungen
15.1 Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden
gesetzlichen Umsatzsteuer.
15.2 Einmalige Einrichtungs-, Migrations- oder Projektleistungen können
getrennt von laufenden Hosting- oder Cloudleistungen berechnet werden.
15.3 Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb
von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
15.4 Nutzungsabhängige Kosten, Mehrverbrauch, zusätzliche
Speicherkapazitäten, Lizenzen, Domains und Leistungen von Drittanbietern
können entsprechend der tatsächlichen Nutzung oder Beauftragung
weiterberechnet werden.
15.5 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der
Auftragnehmer kann weitere, nicht sicherheitskritische Leistungen bis zum
Ausgleich fälliger Forderungen zurückhalten.
16. Preisanpassungen bei laufenden Leistungen
16.1 Der Auftragnehmer kann Preise für laufende Leistungen anpassen, wenn
sich nach Vertragsschluss für die Leistungserbringung maßgebliche Kosten
verändern. Dies betrifft insbesondere Preise von Rechenzentren,
Cloudanbietern, Registraren, Softwareherstellern, Energie-, Netzwerk-,
Lizenz- oder Security-Anbietern.
16.2 Eine Preisanpassung wird dem Auftraggeber mindestens sechs Wochen vor
ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt.
16.3 Erhöht sich der Gesamtpreis der betroffenen laufenden Leistung um
mehr als fünf Prozent, kann der Auftraggeber diese Leistung bis zum
Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preiserhöhung außerordentlich kündigen.
Auf dieses Kündigungsrecht wird in der Mitteilung hingewiesen.
16.4 Kostenreduzierungen werden berücksichtigt, soweit sie die
Kalkulationsgrundlage der jeweiligen Leistung entsprechend und dauerhaft
vermindern.
17. Laufzeit und Kündigung
17.1 Vertragslaufzeit und ordentliche Kündigungsfrist ergeben sich aus
dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
17.2 Sofern keine abweichende Laufzeit vereinbart wurde, werden laufende
Hosting-, Cloud- und Wartungsverträge auf unbestimmte Zeit geschlossen
und können mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt
werden.
17.3 Für Domains, Lizenzen und Drittleistungen können abweichende
Registrierungs-, Mindest- oder Verlängerungszeiträume gelten, wenn diese
im Angebot oder in der Leistungsbeschreibung ausgewiesen wurden.
17.4 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt
unberührt. Ein wichtiger Grund kann insbesondere bei erheblichen
Sicherheits- oder Rechtsverstößen, anhaltendem Zahlungsverzug oder
schwerwiegender Verletzung wesentlicher Vertragspflichten vorliegen.
17.5 Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.
18. Vertragsende, Datenexport und Löschung
18.1 Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, vor Vertragsende alle von
ihm noch benötigten Daten, Inhalte, Zugangsinformationen und
Konfigurationen zu sichern oder deren Herausgabe rechtzeitig zu
beauftragen.
18.2 Unterstützungsleistungen bei Export, Migration oder Übergabe können
nach Aufwand berechnet werden, sofern sie nicht bereits Bestandteil des
Vertrags sind.
18.3 Nach Vertragsende kann der Auftragnehmer Kundendaten und
Sicherungskopien nach Ablauf von 30 Tagen löschen, sofern keine
gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, abweichenden Vereinbarungen oder
berechtigten Zurückbehaltungsgründe bestehen.
18.4 Domains werden nach den Anweisungen des Auftraggebers gekündigt,
übertragen oder aus der Verwaltung des Auftragnehmers entlassen.
Erforderliche Authentifizierungscodes werden nach Erfüllung der
vertraglichen Voraussetzungen bereitgestellt.
19. Leistungsstörungen und Mängel
19.1 Der Auftraggeber hat erkennbare Störungen oder Mängel unverzüglich
und mit einer nachvollziehbaren Beschreibung zu melden.
19.2 Bei berechtigten Beanstandungen erhält der Auftragnehmer zunächst
Gelegenheit, die Störung oder den Mangel innerhalb einer angemessenen
Frist zu beheben.
19.3 Ansprüche bestehen nicht, soweit eine Störung überwiegend durch
Systeme, Änderungen, Inhalte oder Zugänge verursacht wurde, die der
Auftraggeber oder ein von ihm beauftragter Dritter ohne Abstimmung
verändert hat.
20. Haftung
20.1 Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung
des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe
Fahrlässigkeit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
20.2 Bei einfacher fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen
Vertragspflicht haftet der Auftragnehmer nur auf den vertragstypischen,
bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche
Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße
Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der
Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.
20.3 Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit
ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
20.4 Für Datenverluste haftet der Auftragnehmer nur in Höhe des
Wiederherstellungsaufwands, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger
Datensicherung durch den Auftraggeber beziehungsweise bei Nutzung der
vereinbarten Datensicherungsleistungen entstanden wäre.
20.5 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend für
gesetzliche Vertreter, Mitarbeitende, Erfüllungsgehilfen und
Unterauftragnehmer des Auftragnehmers.
21. Höhere Gewalt
21.1 Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Leistungsstörungen, die
durch Ereignisse höherer Gewalt oder andere unvorhersehbare und
außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegende Ereignisse
verursacht werden.
21.2 Dazu können insbesondere Naturereignisse, Krieg, Terror,
behördliche Maßnahmen, Pandemien, Streiks, großflächige Strom- oder
Netzausfälle, Störungen zentraler Internetdienste, Cyberangriffe oder
Ausfälle von Rechenzentren gehören.
21.3 Die betroffene Partei informiert die andere Partei, soweit möglich,
über Art und voraussichtliche Dauer der Beeinträchtigung. Vereinbarte
Fristen verlängern sich um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer
angemessenen Wiederanlaufzeit.
22. Vertraulichkeit
22.1 Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit
erhaltenen und als vertraulich erkennbaren Informationen,
Geschäftsgeheimnisse, Zugangsdaten, Systeminformationen und
Sicherheitskonfigurationen vertraulich.
22.2 Vertrauliche Informationen dürfen nur für die Durchführung des
jeweiligen Vertrags verwendet und nur solchen Personen zugänglich
gemacht werden, die sie zur Vertragserfüllung benötigen.
22.3 Gesetzliche Offenlegungs- und Aufbewahrungspflichten bleiben
unberührt.
23. Referenznennung
Der Auftragnehmer darf den Namen, die Marke oder das Logo des
Auftraggebers nur nach dessen vorheriger Zustimmung als Referenz
verwenden. Eine einmal erteilte Zustimmung kann für die zukünftige
Verwendung widerrufen werden.
24. Textform
Vertragliche Erklärungen, Freigaben, Kündigungen und sonstige
Mitteilungen können in Textform, insbesondere per E-Mail, erfolgen,
soweit nicht gesetzlich oder vertraglich eine strengere Form
vorgeschrieben ist.
25. Schlussbestimmungen
25.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des
UN-Kaufrechts.
25.2 Erfüllungsort ist Koblenz, soweit sich aus der Art der vereinbarten
Leistung nichts anderes ergibt.
25.3 Ist der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des
öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist
Koblenz Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis,
soweit gesetzlich zulässig.
25.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit
der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung
gelten die gesetzlichen Regelungen.